Wahnsinn, dass es schon wieder 7 Wochen her ist, seit ich wieder mit dem Training begonnen habe.
Eigentlich finde ich das Wetter im Moment grade super. 20-25 Grad, sonning, ein wenig Wind, mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen. Also ich zumindest nicht. Und im Regen laufe ich auch gerne.
Diese Woche ist viel passiert. Zu viel, als dass ich Zeit gehabt hätte lange darüber zu schreiben. Ich war aber auch dieses Mal dreimal laufen - davon leider nur zwei Mal dokumentiert, weil meine Garmin Uhr mal wieder herumgesponnen hat. Ich hoffe, dass nach dem Firmware Update jetzt wieder alles funktioniert.
Der erste Lauf war relativ hart und langweilig, aber Nummer Zwei war der Erste seit langem, bei dem ich locker einen Schnitt mit 7 vorne geschafft habe. 7:48 im Schnitt, falls ihr es genau wissen möchtet, bei ca 70% von HRmax. Genauso gut wie es sich anhört hat es sich auch angefühlt - endlich mal wieder "Laufen" ohne ständig das Gefühl zu haben zu sterben und gleichzeitig auch noch vom Fleck zu kommen. Wahnsinn. Natürlich ist es immer noch "a long long way to go" aber ich freue mich, dass es zumindest deutlich wahrnehmbare Fortschritte gibt.
Heute hatte ich den ersten halbwegs "langen" Lauf nach Plan. 50 Minuten am Stück, ja das ist tatsächlich wieder "lang" für mich. Abwechselnd 4min Laufen, 1min Gehen war es aber mehr als ertragbar, am Ende kamen 6,6km mit einem Schnitt von 8:31 heraus - wobei hier die Gehpausen mit eingerechnet sind. Ein neuer Streckenrekord seit Beginn des Trainings also ;) Dabei habe ich dann auch gleich noch ein neues Stück vom Wald kennengelernt. Schon faszinierend, dass so ein "Wald" dann doch überall anders aussehen kann.
Ich habe mich mittlerweile entschlossen einem "10km Ankommen" Trainingsplan zu folgen, dann im Winter etwas mehr Geschwindigkeit aufzubauen und - wenn es klappt - evtl ab dem Dezember auf den Lufthansa Halbmarathon im März hinzuarbeiten. Aber mal sehen, erstmal die 10 wieder schaffen und dann sehen wir weiter.
Nebenbei war ich auch brav und habe zumindest zweimal diese Woche meine Arme und den Rumpf traininert, hier sind auch geringfügige Fortschritte zu sehen (6 Liegestütze am Stück! Yay! ...not)
Mit dem Essen tut sich nicht viel. Hier war ich wieder ein wenig nachlässig und dementsprechend stecke ich immer noch bei 65,5 plus minus ein bisschen. Aber ich kann beobachten wie mein Hintern und meine Beine wieder an Form gewinnen. Ein bisschen mehr Disziplin beim Essen und... naja wir werden sehen.
Danke an alle, die mich auch auf Twitter zurück begrüßt haben. Kommentare helfen immer, durchzuhalten und neue Motiavation zu finden!
Für die nächste Woche stehen wieder drei Läufe an, dazu 3 Mal Stabi und ich würde gerne wenigstens einmal Schwimmen oder Radeln gehen. Mal sehen, was der Zeitplan hergibt.
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Sonntag, 7. August 2011
Dienstag, 2. August 2011
Wieder Aufwärts: Fazit Woche 6
Auch diese Woche wieder etwas verspätet aber immerhin - mein Fazit für die letzte Woche.
Eigentlich wollte ich ja noch mehr Artikel schreiben, aber irgendwie hat die Zeit dafür gefehlt. Seis drum, nevtl. Folgen noch weitere. Es lief eigentlich erstaunlich gut. Ich war tatsächlich dreimal laufen und habe sogar zweimal brav Rumpfstabi gemacht. Sogar angefangen meine Mahlzeiten zu notieren habe ich wieder - und es hat sich direkt in ein paar Gramm Abnahme ausgewirkt. Es geht also, wenn ich nur will.
Für diese Woche? 3x laufen, 3x Stabi, alles brav aufschreiben - und vielleich sogar noch ne kleine Tour mit dem Rennrad - der Sommer ist ja wieder da.
Eigentlich wollte ich ja noch mehr Artikel schreiben, aber irgendwie hat die Zeit dafür gefehlt. Seis drum, nevtl. Folgen noch weitere. Es lief eigentlich erstaunlich gut. Ich war tatsächlich dreimal laufen und habe sogar zweimal brav Rumpfstabi gemacht. Sogar angefangen meine Mahlzeiten zu notieren habe ich wieder - und es hat sich direkt in ein paar Gramm Abnahme ausgewirkt. Es geht also, wenn ich nur will.
Für diese Woche? 3x laufen, 3x Stabi, alles brav aufschreiben - und vielleich sogar noch ne kleine Tour mit dem Rennrad - der Sommer ist ja wieder da.
Sonntag, 31. Juli 2011
Erholungslauf
Ich weiß gar nicht mehr so genau wann ich vom Joggen zum Laufen übergegangen bin. Also der Tag, an dem aus gemütlichem dahergezockel (halbwegs) ambitioniertes Training wurde. Es war wohl irgendwann im Sommer vor zwei Jahren, als ich die spinnerte Idee mit dem Triathlon bekam.
Seit dem war laufen eigentlich immer mit einem Leistungsgedanken verknüpft. Das Ründchen am Sonntag war das Erste, an das ich tatsächlich völlig ohne Druck rangegangen bin. Einfach gemütlich durch den Wald zockeln und ein paar Bilder fürs Blog schießen. Das Laufen tatsächlich mal wieder genießen (wenn auch in entsprechend langsamer Geschwindigkeit) - das war einfach schön, und vielleicht auch er Anstoß, den ich gebraucht habe um wieder Spaß am Sport zu bekommen.
Ich denke jetzt wieder über sportliche Ziele nach. Was ich nächstes Jahr erreichen möchte. Was das nächste Ziel sein soll. Eins ist klar - natürlich Regelmäßigkeit. Auch wenn das vermutlich mit meinen Arbeitszeiten schwierig wird, aber ein Verein wäre wieder toll. Oder zumindest ein paar Leute hier in der Gegend, mit denen ich laufen gehen könnte. Oder radeln.
Die Frage ist, welches Ziel ansteuern? Halbmarathon, vielleicht Mararathon im nächsten Jahr? Vermutlich ist das schon wieder etwas hochgegriffen. Aber ich mag die kleinen Volksläufe im Winter. Also auf irgendwas im Winter oder Anfang nächsten Jahres hintrainieren. Warum nicht. Mal sehen, was ich so an Trainingsplänen auftun kann. Was ich gelernt habe ist vor allem: Tempo raus. Nicht zu viel wollen. Einfach mal treiben lassen.
--
Es ist ein bisschen frisch, als ich loslaufe. Das Wetter ist gar nicht so schlecht für November, hat neulich ein Bekannter von mit gespöttelt - dabei haben wir fast August. Mir kommt es entgegen, Hitze liegt mir nicht, bei 29 Grad funktioniere ich am Besten.
Ich habe mein Telefon dabei um ein paar Fotos zu schießen.
Eigentlich ist der Wald furchtbar langweilig. Aber ich mag die Strecke trotzdem. Erst ein Stück übers Feld, ein paar Bäumchen rechts und links, vorbei am Sonnenblumenfeld und dann entlang des Bächleins ist doch irgendwie schön.
Um diese Uhrzeit ist fast niemand unterwegs. Die Hundeleute haben jetzt keine Lust mehr, die letzte Runde des Tags ist in der Regel bereits vorbei. Am Ende des ein oder anderen Waldweges sehe ich ab und an einen Jogger, aber das wars dann auch. Schon fast Dämmerungsstimmung - obwohl es erst kurz nach 19 Uhr ist. Macht auch nichts. Ich stelle fest, dass das Nasskalte Wetter die Pilze davon überzeugt hat, schon Saison zu haben. Von mir aus. Die, die ich finde sind aber soweit ich weiß keine genießbaren Zeitgenossen, deshalb lasse ich sie stehen.
Ich mag Trampelpfade. Waldwege breit wie Straßen liegen mir gar nicht. Und ein kleiner Abschnitt des Weges ist fast trampelpfadig. Immerhin :) Der Weg schlängelt sich durch die Bäume und irgendwann an einer Lichtung vorbei, an der ich dann wieder rechts auf einen größeren Weg abbiege. Deutsche Wälder sind dann doch eher pragmatisch angelegt - sich zu verlaufen ist quasi unmöglich weil die Forstwege grundsätzlich in rechten Winkeln zueinander verlaufen. Schade. Der, auf dem ich da entlanglaufe gehört zu einem Wasserschutzgebiet, behauptet zumindest ein fast komplett mit Efeu zugewachsenes Schild. Klingt sinnvoll, weil irgendwo zwei Ecken weiter auch das Wasserwerk ist.
Ich zockle gemütlich weiter, komme mir wieder ein bisschen vor wie ein dickes Shetlandpony und mache erst an der Bundesstraße (mit Ampel) eine kurze Pause. Der Erdbeere&Spargel-Stand ist weg. Die Verkäuferin hat mir immer leid getan, weil sie da jeden Tag bei brühender Hitze drin sitzen musste. Jetzt ist wieder Platz für einen Neuer Wein-Stand. Oder einen "Kartoffeln&Zwiebeln". Die Ampel wird grün und ich entschließe mich, den weg zurückzulaufen, den ich gekommen bin. Macht die Runde etwas länger - ziemlich exakt 5km im Ganzen. Immer noch kein Hexenwerk. Aber es läuft sich ganz gut an diesem Abend, zumal mir die Zeit ziemlich egal ist.
Also wieder am Bach entlang, vorbei an den Relikten des Trimm-Dich-Pfades und am Ende wieder über die Brücke und übers Feld und dann schon zuhause. Der Hase wartet schon, und ich mache ganz brav noch ein paar Situps und Liegestütze. Hach.
Seit dem war laufen eigentlich immer mit einem Leistungsgedanken verknüpft. Das Ründchen am Sonntag war das Erste, an das ich tatsächlich völlig ohne Druck rangegangen bin. Einfach gemütlich durch den Wald zockeln und ein paar Bilder fürs Blog schießen. Das Laufen tatsächlich mal wieder genießen (wenn auch in entsprechend langsamer Geschwindigkeit) - das war einfach schön, und vielleicht auch er Anstoß, den ich gebraucht habe um wieder Spaß am Sport zu bekommen.
Ich denke jetzt wieder über sportliche Ziele nach. Was ich nächstes Jahr erreichen möchte. Was das nächste Ziel sein soll. Eins ist klar - natürlich Regelmäßigkeit. Auch wenn das vermutlich mit meinen Arbeitszeiten schwierig wird, aber ein Verein wäre wieder toll. Oder zumindest ein paar Leute hier in der Gegend, mit denen ich laufen gehen könnte. Oder radeln.
Die Frage ist, welches Ziel ansteuern? Halbmarathon, vielleicht Mararathon im nächsten Jahr? Vermutlich ist das schon wieder etwas hochgegriffen. Aber ich mag die kleinen Volksläufe im Winter. Also auf irgendwas im Winter oder Anfang nächsten Jahres hintrainieren. Warum nicht. Mal sehen, was ich so an Trainingsplänen auftun kann. Was ich gelernt habe ist vor allem: Tempo raus. Nicht zu viel wollen. Einfach mal treiben lassen.
--
Es ist ein bisschen frisch, als ich loslaufe. Das Wetter ist gar nicht so schlecht für November, hat neulich ein Bekannter von mit gespöttelt - dabei haben wir fast August. Mir kommt es entgegen, Hitze liegt mir nicht, bei 29 Grad funktioniere ich am Besten.
Ich habe mein Telefon dabei um ein paar Fotos zu schießen.
| traurige, sonnenlose Blumen |
| (Fliegen?)Pilz |
| Urwald (ein bisschen) |
Ich zockle gemütlich weiter, komme mir wieder ein bisschen vor wie ein dickes Shetlandpony und mache erst an der Bundesstraße (mit Ampel) eine kurze Pause. Der Erdbeere&Spargel-Stand ist weg. Die Verkäuferin hat mir immer leid getan, weil sie da jeden Tag bei brühender Hitze drin sitzen musste. Jetzt ist wieder Platz für einen Neuer Wein-Stand. Oder einen "Kartoffeln&Zwiebeln". Die Ampel wird grün und ich entschließe mich, den weg zurückzulaufen, den ich gekommen bin. Macht die Runde etwas länger - ziemlich exakt 5km im Ganzen. Immer noch kein Hexenwerk. Aber es läuft sich ganz gut an diesem Abend, zumal mir die Zeit ziemlich egal ist.
| verwackeltes Plätscher |
Dienstag, 26. Juli 2011
Desaströs: Fazit Woche 4 & 5
Ihr könnt euch sicher schon denken, dass so lange nichts von mir zu hören nichts Gutes verheissen kann. Tut es in der Tat auch nicht. Während Woche 4 noch ganz gut lief, kam dann das Wochenende mit Festival, viel schlechtem Essen und quasi keiner Bewegung.
Wegen des großartigen Novemberwetters hatte ich schon in der Woche zuvor viel zu wenig gemacht (also: nichts) und daher auch am Wochenende ein entsprechend schlechtes Gewissen.
Nachdem ich Montags wieder zuhause war, sollte alles anders werden. Erstmal Wäsche waschen, putzen, die Reise nachbereiten. Dann Dienstag wieder arbeiten - und direkt die Nachricht: am nächsten Tag kurzfristig eine Nachtschicht. Passte mir Trainingsmäßig natürlich ausserordentlich gut ins Konzept. Also am Mittwoch die Nachtschicht, irgendwann gegen 10 Uhr Morgens am Donnerstag ins Bett um dann nach dem aufwachen gegen 17 Uhr einen Anruf aus dem Geschäft zu bekommen, dass ich doch bitte am Freitag um 7 Uhr anfangen soll. Morgens versteht sich.
Ihr könnt euch evtl. vorstellen wie platt ich dann also in der Woche war. Vielleicht hätte Sport sogar geholfen, das ganze auszubügeln. Mein angekratztes Gewissen hat es aber dennoch nicht fertig gebracht, den Schweinehund zu besiegen. Schade. Insofern also ein ziemlicher Rückschritt mit zwei Wochen ohne Sport und mit den üblichen bescheidenen Ernährungsgewohnheiten.
Jetzt heißt es zusammennehmen und hoffentlich nochmal die Kurve kriegen.
Wegen des großartigen Novemberwetters hatte ich schon in der Woche zuvor viel zu wenig gemacht (also: nichts) und daher auch am Wochenende ein entsprechend schlechtes Gewissen.
Nachdem ich Montags wieder zuhause war, sollte alles anders werden. Erstmal Wäsche waschen, putzen, die Reise nachbereiten. Dann Dienstag wieder arbeiten - und direkt die Nachricht: am nächsten Tag kurzfristig eine Nachtschicht. Passte mir Trainingsmäßig natürlich ausserordentlich gut ins Konzept. Also am Mittwoch die Nachtschicht, irgendwann gegen 10 Uhr Morgens am Donnerstag ins Bett um dann nach dem aufwachen gegen 17 Uhr einen Anruf aus dem Geschäft zu bekommen, dass ich doch bitte am Freitag um 7 Uhr anfangen soll. Morgens versteht sich.
Ihr könnt euch evtl. vorstellen wie platt ich dann also in der Woche war. Vielleicht hätte Sport sogar geholfen, das ganze auszubügeln. Mein angekratztes Gewissen hat es aber dennoch nicht fertig gebracht, den Schweinehund zu besiegen. Schade. Insofern also ein ziemlicher Rückschritt mit zwei Wochen ohne Sport und mit den üblichen bescheidenen Ernährungsgewohnheiten.
Jetzt heißt es zusammennehmen und hoffentlich nochmal die Kurve kriegen.
Dienstag, 12. Juli 2011
Schneckentempo: Woche 3
Der Rückblick kommt etwas spät, was unter anderem der Menge an Arbeit, die zur Zeit zu tun ist geschuldet ist. Um euch trotzdem auf dem Laufenden zu halten:
Von meinen Zielen letzte Woche habe ich zumindest den Großteil erreicht. Ich war tatsächlich nicht bei McDoof (was mich nicht davon abgehalten hat, mich anderweitig schlecht zu ernähren), immerhin zweimal Laufen (am Samstag bzw Sonntag ist es wiedermal gescheitert) und Schwimmen war ich auch. Konsequent ignoriert habe ich die Stabi. Hier muss ich mir irgendwas einfallen lassen, vielleicht direkt morgens oder kurz vor dem Schlafengehen um eine Regelmäßigkeit zu haben.
Gewichtstechnisch hat sich noch immer nichts geändert, was mich auch nicht wundert. Von dummen Gewohnheiten komme ich schon immer schlecht weg. Aber kleine Schritte scheinen ganz gut zu funktionieren, also taste ich mich eben einfach langsam ran.
Übers Wochenende bin ich weg, deshalb wird es das nächste Update erst am Montag geben.
Für diese Woche gibt es dann also folgende Vorgaben:
Ich habe festgestellt, dass ich vor allem in der letzten Zeit wieder angefangen habe über alle Maße viele Softdrinks zu mir zu nehmen. Erstens ist das teuer und zweitens ungesund und bei der Hitze schmeckt es oft noch nicht mal. Hier muss also wieder mehr Wasser, Tee oder Saftschorle her. Unnötige Kalorien die ich mir auf jeden Fall sparen kann. Die McDoof Sache war übrigens schon ziemlich hart. Aber es wird besser. Das Problem ist, dass ich den Scheiß dort wirklich gern esse. Auf Burger King zu verzichten finde ich z.B. überhaupt nicht schwer...
Also dann, auf zu neuen Taten!
Von meinen Zielen letzte Woche habe ich zumindest den Großteil erreicht. Ich war tatsächlich nicht bei McDoof (was mich nicht davon abgehalten hat, mich anderweitig schlecht zu ernähren), immerhin zweimal Laufen (am Samstag bzw Sonntag ist es wiedermal gescheitert) und Schwimmen war ich auch. Konsequent ignoriert habe ich die Stabi. Hier muss ich mir irgendwas einfallen lassen, vielleicht direkt morgens oder kurz vor dem Schlafengehen um eine Regelmäßigkeit zu haben.
Gewichtstechnisch hat sich noch immer nichts geändert, was mich auch nicht wundert. Von dummen Gewohnheiten komme ich schon immer schlecht weg. Aber kleine Schritte scheinen ganz gut zu funktionieren, also taste ich mich eben einfach langsam ran.
Übers Wochenende bin ich weg, deshalb wird es das nächste Update erst am Montag geben.
Für diese Woche gibt es dann also folgende Vorgaben:
- 3x Laufen (Mi, Fr, Mo)
- 1x Schwimmen (Do)
- weiterhin kein McDoof
- kein Zuckerzeug zu trinken mehr
- Stabi (immer noch nach App)
Also dann, auf zu neuen Taten!
Mittwoch, 6. Juli 2011
Na immerhin...
Ein wenig geht es dann doch voran. Gestern war ich brav laufen, allerdings auf Grund der Hitze nur knapp 5km statt den angezielten 6. Diese immerhin in etwas schneller als letztes Mal. Morgen früh dann wieder die 6, hoffentlich in 8:00min/km. Wir dürfen gespannt sein.
Heute war mein freier Tag diese Woche - und natürlich hat sich das Wetter wieder in Grenzen gehalten. Dafür bin ich mit dem Hasen ins Schwimmbad nach Eberstadt gefahren um festzustellen, dass die Ausdauer natürlich auch dort gelitten hat. Begeistert war ich von dem Bad ganz und gar nicht. 25m Becken und dann auch noch mit einem dieser ätzenden Abgrenzungsseile für den Nichtschwimmerbereich mittendurch. Beim nächsten mal dann lieber das andere Bad, das ohnehin näher ist.
Dafür gab es dann auch gleich was zum Gaffen (oder auch nicht). Ein Jugendlicher hatte sich wohl am Beckenrand böse den Kopf angeschlagen und war daraufhin im Becken untergegangen. Als wir ankamen waren die Rettungskräfte bereits vor Ort und nach einigen Wiederbelebungsversuchen schien der Junge zumindest wieder zu Atmen. Am Ende kam auch noch der Rettungshubschrauber und landete auf der Wiese, man kann also nicht sagen, dass es langweilig gewesen wäre.
Geärgert habe ich mich über ein paar Halbstarke die am Beckenrand herumlungerten und mich angepöbelt haben, wie ich denn weiterschwimmen könne, während der Junge da im Sterben läge. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass sie mit Gaffen auch nichts besser machen und sie entweder helfen sollen oder sich gleich ne Packung Popcorn kaufen können. Alternativ den Rettungskräften im Weg stehen oder das Ganze auf YouTube stellen. Und dann andere mit so einer Pseudomoral anpöbeln... Da platzt mir ja gleich die Hutschnur.
Das letzte Ärgernis war dann noch, dass es in diesem Schwimmbad (trotz Eintrittspreis von 3€, wie üblich in den Darmstädter Bädern) kein warmes Wasser zum Duschen gibt, bzw wohl nur gegen Münzeinwurf.
Sowas finde ich einfach nur frech. Das Bad selbst bietet jetzt auch nicht grade viel (abgesehen von sanierungsbedürftigen Becken und unbeleuchteten Gruppenduschen), da könnte man wenigstens Warmwasser erwarten.
Achja, beim Gewicht tut sich nicht viel im Moment, aber wenigstens bin ich wieder beim Ausgangspunkt angelangt. Bisher war ich auch noch nicht bei McBlöd und habe in den Mittagspausen brav Salat oder Gemüselasagne vom Bioladen gegessen. Für Morgen ist das Mittagsmahl schon vorbereitet.
Heute war mein freier Tag diese Woche - und natürlich hat sich das Wetter wieder in Grenzen gehalten. Dafür bin ich mit dem Hasen ins Schwimmbad nach Eberstadt gefahren um festzustellen, dass die Ausdauer natürlich auch dort gelitten hat. Begeistert war ich von dem Bad ganz und gar nicht. 25m Becken und dann auch noch mit einem dieser ätzenden Abgrenzungsseile für den Nichtschwimmerbereich mittendurch. Beim nächsten mal dann lieber das andere Bad, das ohnehin näher ist.
Dafür gab es dann auch gleich was zum Gaffen (oder auch nicht). Ein Jugendlicher hatte sich wohl am Beckenrand böse den Kopf angeschlagen und war daraufhin im Becken untergegangen. Als wir ankamen waren die Rettungskräfte bereits vor Ort und nach einigen Wiederbelebungsversuchen schien der Junge zumindest wieder zu Atmen. Am Ende kam auch noch der Rettungshubschrauber und landete auf der Wiese, man kann also nicht sagen, dass es langweilig gewesen wäre.
Geärgert habe ich mich über ein paar Halbstarke die am Beckenrand herumlungerten und mich angepöbelt haben, wie ich denn weiterschwimmen könne, während der Junge da im Sterben läge. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass sie mit Gaffen auch nichts besser machen und sie entweder helfen sollen oder sich gleich ne Packung Popcorn kaufen können. Alternativ den Rettungskräften im Weg stehen oder das Ganze auf YouTube stellen. Und dann andere mit so einer Pseudomoral anpöbeln... Da platzt mir ja gleich die Hutschnur.
Das letzte Ärgernis war dann noch, dass es in diesem Schwimmbad (trotz Eintrittspreis von 3€, wie üblich in den Darmstädter Bädern) kein warmes Wasser zum Duschen gibt, bzw wohl nur gegen Münzeinwurf.
Sowas finde ich einfach nur frech. Das Bad selbst bietet jetzt auch nicht grade viel (abgesehen von sanierungsbedürftigen Becken und unbeleuchteten Gruppenduschen), da könnte man wenigstens Warmwasser erwarten.
Achja, beim Gewicht tut sich nicht viel im Moment, aber wenigstens bin ich wieder beim Ausgangspunkt angelangt. Bisher war ich auch noch nicht bei McBlöd und habe in den Mittagspausen brav Salat oder Gemüselasagne vom Bioladen gegessen. Für Morgen ist das Mittagsmahl schon vorbereitet.
Sonntag, 3. Juli 2011
Schrittchen: Fazit Woche 2
Ein wenig geht es ja voran. Wenigstens kann ich wieder 5km am Stück laufen, ohne zu Kollabieren und mit einem Puls, den man noch als GA1 interpretieren kann. Rückschritte dagegen beim Gewicht. Ich habe sogar ein paar Gramm zugelegt. Angesichts meiner nach wie vor bescheidenen Ernährungsgewohnheiten war das eigentlich zu erwarten, daher bin ich nicht allzu frustriert.
Zweimal laufen war ich die Woche, das war zu wenig. Mindestens dreimal sollten es werden. Mit dem Stabi Training wollte ich ebenfalls beginnen, auch das habe ich nicht geschafft. Im Grunde also einen kleinen Schritt vor und einen großen zurück.
Ich habe allerdings auch festgestellt, dass as laufen mir wesentlich leichter fällt, wenn ich es in einen Arbeitstag integriere, als an meinem freien Tag.
Für die nächste Woche nehme ich mir folgendes vor:
- kein McDoof (ja, das ist bei meinen Arbeitszeiten durchaus eine Herausforderung)
- 3x Laufen (Di, Do, Sa)
- 1x Schwimmen (Mi)
- Stabi (nach App)
Ich habe dem Hasen mein Leid geklagt und er erinnert mich jetzt immer lieb an mein Training. Das Problem ist, dass der Schweinehund dann doch immer mal gewinnt. Doof das. Aber wir haben uns auch vorgenommen, jetzt regelmäßig zusammen schwimmen zu gehen. Mal sehen ob das klappt, idR verpassen wir uns nämlich Arbeitszeitentechnisch immer.
Zweimal laufen war ich die Woche, das war zu wenig. Mindestens dreimal sollten es werden. Mit dem Stabi Training wollte ich ebenfalls beginnen, auch das habe ich nicht geschafft. Im Grunde also einen kleinen Schritt vor und einen großen zurück.
Ich habe allerdings auch festgestellt, dass as laufen mir wesentlich leichter fällt, wenn ich es in einen Arbeitstag integriere, als an meinem freien Tag.
Für die nächste Woche nehme ich mir folgendes vor:
- kein McDoof (ja, das ist bei meinen Arbeitszeiten durchaus eine Herausforderung)
- 3x Laufen (Di, Do, Sa)
- 1x Schwimmen (Mi)
- Stabi (nach App)
Ich habe dem Hasen mein Leid geklagt und er erinnert mich jetzt immer lieb an mein Training. Das Problem ist, dass der Schweinehund dann doch immer mal gewinnt. Doof das. Aber wir haben uns auch vorgenommen, jetzt regelmäßig zusammen schwimmen zu gehen. Mal sehen ob das klappt, idR verpassen wir uns nämlich Arbeitszeitentechnisch immer.
Freitag, 1. Juli 2011
Ächtz
Das Wetter macht mir in letzter Zeit wirklich zu schaffen. Und damit meine ich nicht nur die unsägliche Hitze, sondern vor allem die ständigen Umschwünge.
Jedes mal, wenn eine Wolke am Horizont auftaucht, fahre ich zwei Tage lang Schiff: mein Kreislauf meldet sich wehement. Einer der Gründe, warum die letzte Woche so bescheiden lief.
Eigentlich wollte ich Montag Abend schon laufen gehen, aber da die Hitze auch um halb 10 noch immer unaushaltbar war habe ich es auf heute früh verschoben. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte.
Kurz nach Acht mit Kopfschmerzen aus dem Bett gequält und schlaftrunken nach meinen Laufschuhen gesucht. Immer noch im Halbschlaf nach draussen und entzückt den erfrischenden Wind bemerkt. Zwei Minuten später, aus allen Löchern schwitzend und triefend festgestellt, dass der Wind Einbildung gewesen sein muss.
Die Lauffreie Woche hat sich deutlich bemerkbar gemacht. Zwar liegen die Zeiten noch immer im Bereich der letzten, aber Gefühlt war es dann doch heftig anstrengender. Auf Grund der Hitze habe ich dann auch beschlossen, nicht meine übliche Runde zu laufen, sondern den schattigeren Hinweg wieder zurück. Schon beim Hinweg war mir eine Frau aufgefallen, die mit Kletterausrüstung unter einem Baum stand und Seile spannte. Angesichts der Menge Verrückte die ich so kenne, dachte ich mir nichts weiter dabei. Als ich zurückkam hingen die Seile immer noch, die Frau war weg. Ein Kunstprojekt?
Die Frage sollte sich hinter der nächsten Biegung klären: dort waren ebenfalls Seile über das Bächlein gespannt. Direkt hinter dem Sportplatz. Auf dem eine Horde Kinder von ein paar Erwachsenen zu bändigen versucht wurde. Abenteuerferien gabs zu meiner Zeit auch schon.
Das Laufen hat mir gestern dann doch stark zugesetzt. Zu Hause hätte ich mich gerne nochmal schlafen gelegt, musste aber direkt weiter zur Arbeit. Dort dann den ganzen Tag furchtbar schlaff. Irgendwie nicht ganz das Wahre.
Ausserdem habe ich gestern zwei neue Apps auf meinem iPhone installiert. Der ein oder andere kennt vielleicht die Webseiten 100 Liegestütze bzw 200 Situps. Die tollen Pläne von dort gibt es auch als App, was das Ganze menier Meinung nach deutlich leichter und praktischer macht.
Jedes mal, wenn eine Wolke am Horizont auftaucht, fahre ich zwei Tage lang Schiff: mein Kreislauf meldet sich wehement. Einer der Gründe, warum die letzte Woche so bescheiden lief.
Eigentlich wollte ich Montag Abend schon laufen gehen, aber da die Hitze auch um halb 10 noch immer unaushaltbar war habe ich es auf heute früh verschoben. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte.
Kurz nach Acht mit Kopfschmerzen aus dem Bett gequält und schlaftrunken nach meinen Laufschuhen gesucht. Immer noch im Halbschlaf nach draussen und entzückt den erfrischenden Wind bemerkt. Zwei Minuten später, aus allen Löchern schwitzend und triefend festgestellt, dass der Wind Einbildung gewesen sein muss.
Die Lauffreie Woche hat sich deutlich bemerkbar gemacht. Zwar liegen die Zeiten noch immer im Bereich der letzten, aber Gefühlt war es dann doch heftig anstrengender. Auf Grund der Hitze habe ich dann auch beschlossen, nicht meine übliche Runde zu laufen, sondern den schattigeren Hinweg wieder zurück. Schon beim Hinweg war mir eine Frau aufgefallen, die mit Kletterausrüstung unter einem Baum stand und Seile spannte. Angesichts der Menge Verrückte die ich so kenne, dachte ich mir nichts weiter dabei. Als ich zurückkam hingen die Seile immer noch, die Frau war weg. Ein Kunstprojekt?
Die Frage sollte sich hinter der nächsten Biegung klären: dort waren ebenfalls Seile über das Bächlein gespannt. Direkt hinter dem Sportplatz. Auf dem eine Horde Kinder von ein paar Erwachsenen zu bändigen versucht wurde. Abenteuerferien gabs zu meiner Zeit auch schon.
Das Laufen hat mir gestern dann doch stark zugesetzt. Zu Hause hätte ich mich gerne nochmal schlafen gelegt, musste aber direkt weiter zur Arbeit. Dort dann den ganzen Tag furchtbar schlaff. Irgendwie nicht ganz das Wahre.
Ausserdem habe ich gestern zwei neue Apps auf meinem iPhone installiert. Der ein oder andere kennt vielleicht die Webseiten 100 Liegestütze bzw 200 Situps. Die tollen Pläne von dort gibt es auch als App, was das Ganze menier Meinung nach deutlich leichter und praktischer macht.
Samstag, 25. Juni 2011
Mehr schlecht als recht: Fazit Woche 1
Eigentlich hätte es diese Woche ganz rund laufen sollen. Zwei Tage arbeiten, zwei Tage frei, zwei Tage arbeiten, einen Tag frei. Klingt ganz locker. Aber irgendwie hat es dann doch nicht so hingehauen. Unerwartet mehr Arbeit am Dienstag, und Schwiegers, die am Freien Tag zu IKEA wollten. Alles ganz nett, nur hat meine Planung natürlich mal wieder darunter gelitten. Die Waage zeigt keine Veränderung und ich fühle mich schlecht, weil ich ausser einem Umzug am Donnerstag (nicht ich, sondern ein Kollege) keinen Sport diese Woche gemacht habe. Nicht gut, muss sich ändern.
Mit dem Essen bin ich mehr als lasch. Immerhin schaffe ich es mittlerweile mir nicht mehr täglich auf der Arbeit Süßkram aus dem Automaten zu ziehen, und beim Bäcker wähle ich wieder Brezel statt Croissant. Aber insgesamt ist es doch immer noch ein recht schwaches Bild, das ich abliefere. Entsprechend ist auch Energie und Laune. Das trübe Wetter macht am Ende alles nur noch schlimmer. Irgendwie bin ich schon wieder Urlaubsreif.
Mit dem Essen bin ich mehr als lasch. Immerhin schaffe ich es mittlerweile mir nicht mehr täglich auf der Arbeit Süßkram aus dem Automaten zu ziehen, und beim Bäcker wähle ich wieder Brezel statt Croissant. Aber insgesamt ist es doch immer noch ein recht schwaches Bild, das ich abliefere. Entsprechend ist auch Energie und Laune. Das trübe Wetter macht am Ende alles nur noch schlimmer. Irgendwie bin ich schon wieder Urlaubsreif.
Sonntag, 19. Juni 2011
Da kommt Wasser vom Himmel
Wenn das Wochenende immer nur aus dem Sonntag besteht ist für Erholung irgendwie nicht wirklich Zeit. Zumindest nicht, wenn man noch irgendwas anderes erledigen möchte.
Da der zweite Lauf diese Woche schon nicht geklappt hat, stand ich deshalb heute ja unter Druck, wenigstens Nummer Drei hinzubekommen, um micht nicht völligst zu blamieren. Trotzdem war es verdammt hart.
Nach dem obligatorischen Ausschlafen hatten wir mangels Frühstücksbestückung beschlossen, das Frühstück ausfallen zu lassen, und sind statt dessen für Abendessen und Kaffee einkaufen gefahren. Da sich Besuch angekündigt hat, habe ich beschlossen Erdbeerkuchen zu machen, und irgendwie hatten genug Andere dieselbe Idee. Jedenfalls war der Rewe am Darmstädter Hauptbahnhof (Ja, der hat Sonntags geöffnet) bis zum bersten voll.
Zu Hause habe ich dann grade noch rechtzeitig Erdbeerkuchen gebastelt und der (auch triathloninfizierte) Besuch hat sich zumindest darüber gefreut, auch wenn meine Beurteilung des Gebäcks eher mittelmäßig ausgefallen ist.
Der Rest des Nachmittags bestand aus Sofagegammel und immer wieder besorgten Blicken nach draussen, wo langsam aber sicher immer mehr Wolken aufzogen, und der Wind war auch schon den ganzen Tag gut dabei.
Irgendwann gegen 6 konnte ich das Laufen dann doch nicht mehr aufschieben und habe mir kurzerhand Laufschuhe und -klamotten geschnappt und in weiser Vorraussicht auch gleich eine wasserdichte Weste angezogen.
Erstaunlicherweise lief es sich ganz gut. Vielleicht lag es an der heute nicht vorhandenen Hitze, vielleicht kann man es auch endlich auf den einsetzenden Trainingseffekt schieben, jedenfalls schoss mein Puls heute nicht direkt irre in die Höhe und ich hatte auch nicht instant das Gefühl ins Koma zu fallen.
Gelaufen bin ich die gleiche Strecke wie am Mittwoch, insofern lassen sich beide Werte gut vergleichen. Zwar war ich heute unsignifikant langsamer, dafür blieb der Puls zumindest halbwegs in einem Bereich der sich als „GA1“ beschreiben lässt. Wenn man ein Auge zudrückt. Der Zeitpunkt an dem ich merke dass mein Puls ansteigt hat sich mittlerweile auch von KM 2 auf 3 verlagert.
Immerhin hat es heute endlich mal wieder sowas wie Spaß gemacht, und da ich nicht die ganze Zeit mit sterben beschäftigt war, konnte ich sogar wieder etwas nachdenken, bzw meine Umgebung bewundern. Zum Beispiel diese Diestel, auf der sich ein halber Staat Marienkäfer angesammelt hatte. (Ich frage mich allerdings ob die den Sturm überlebt haben).
Der auf den letzten Metern einsetzende Regen hat mich eigentlich nicht wirklich gestört. Ich laufe gern bei Regen. Solange es nicht kalt ist, versteht sich.
Für die Statistik:
Sonst gibt es zu diesem Tag nicht viel zu sagen. Ich habe heute wieder mal brav protokolliert was ich so zu mir genommen habe und bin dabei tatsächlich auch mal wieder unter meinem Kalorienlimit geblieben. Eventuell nehme ich ja doch irgendwann ab...
Da der zweite Lauf diese Woche schon nicht geklappt hat, stand ich deshalb heute ja unter Druck, wenigstens Nummer Drei hinzubekommen, um micht nicht völligst zu blamieren. Trotzdem war es verdammt hart.
Nach dem obligatorischen Ausschlafen hatten wir mangels Frühstücksbestückung beschlossen, das Frühstück ausfallen zu lassen, und sind statt dessen für Abendessen und Kaffee einkaufen gefahren. Da sich Besuch angekündigt hat, habe ich beschlossen Erdbeerkuchen zu machen, und irgendwie hatten genug Andere dieselbe Idee. Jedenfalls war der Rewe am Darmstädter Hauptbahnhof (Ja, der hat Sonntags geöffnet) bis zum bersten voll.
Zu Hause habe ich dann grade noch rechtzeitig Erdbeerkuchen gebastelt und der (auch triathloninfizierte) Besuch hat sich zumindest darüber gefreut, auch wenn meine Beurteilung des Gebäcks eher mittelmäßig ausgefallen ist.
Der Rest des Nachmittags bestand aus Sofagegammel und immer wieder besorgten Blicken nach draussen, wo langsam aber sicher immer mehr Wolken aufzogen, und der Wind war auch schon den ganzen Tag gut dabei.
Irgendwann gegen 6 konnte ich das Laufen dann doch nicht mehr aufschieben und habe mir kurzerhand Laufschuhe und -klamotten geschnappt und in weiser Vorraussicht auch gleich eine wasserdichte Weste angezogen.
Erstaunlicherweise lief es sich ganz gut. Vielleicht lag es an der heute nicht vorhandenen Hitze, vielleicht kann man es auch endlich auf den einsetzenden Trainingseffekt schieben, jedenfalls schoss mein Puls heute nicht direkt irre in die Höhe und ich hatte auch nicht instant das Gefühl ins Koma zu fallen.
Gelaufen bin ich die gleiche Strecke wie am Mittwoch, insofern lassen sich beide Werte gut vergleichen. Zwar war ich heute unsignifikant langsamer, dafür blieb der Puls zumindest halbwegs in einem Bereich der sich als „GA1“ beschreiben lässt. Wenn man ein Auge zudrückt. Der Zeitpunkt an dem ich merke dass mein Puls ansteigt hat sich mittlerweile auch von KM 2 auf 3 verlagert.
Immerhin hat es heute endlich mal wieder sowas wie Spaß gemacht, und da ich nicht die ganze Zeit mit sterben beschäftigt war, konnte ich sogar wieder etwas nachdenken, bzw meine Umgebung bewundern. Zum Beispiel diese Diestel, auf der sich ein halber Staat Marienkäfer angesammelt hatte. (Ich frage mich allerdings ob die den Sturm überlebt haben).
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| Foto von sesen.net |
Der auf den letzten Metern einsetzende Regen hat mich eigentlich nicht wirklich gestört. Ich laufe gern bei Regen. Solange es nicht kalt ist, versteht sich.
Für die Statistik:
- Time: 00:32:59
- Distance: 3.98 km
- Elevation Gain: 13 m
- Calories: 355 C
- Avg Pace: 08:17 min/km
- Avg HR: 153 bpm
Sonst gibt es zu diesem Tag nicht viel zu sagen. Ich habe heute wieder mal brav protokolliert was ich so zu mir genommen habe und bin dabei tatsächlich auch mal wieder unter meinem Kalorienlimit geblieben. Eventuell nehme ich ja doch irgendwann ab...
Wochenend und Sonnenschein
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| Foto von @Der_Rico auf Flickr |
Abends dann totmüde aufs Sofa gefallen und die Pläne für Disco, Tanzen und Trinken erstmal beiseite geräumt, statt dessen mit dem Hasen zum Italiener um eine unvernünftig große Portion Nudeln zu verdrücken.
Nein, das war nicht mein Tag. Auf solche Wochenenden kann ich gut und gerne verzichten.
Und die Sonne hat auch nicht gescheint.
Mittwoch, 15. Juni 2011
Vorsichtige erste Schritte
Ich habe ziemlich bescheiden geschlafen, heute Nacht. Entsprechend gerädert bin ich beim aufwachen - und das am letzten Tag meines Urlaubs.
Nach dem Aufwachen führt der Weg zunächst ins Badezimmer und auf die Waage. Das Ergebnis ist nicht überraschend, aber nichts desto trotz erschreckend. 84,3kg strahlt mir das Mistding entgegen. Na Mahlzeit.
Beim Frühstück aktiviere ich erstmals wieder meinen Account bei fddb.info, eine Seite mit riesiger Lebensmitteldatenbank, die mir schon zuvor als Ernährungstagebuch gedient hat.
Eines meiner größten Probleme sind Mengen. Was ich esse mag gar nicht so verkehrt sein aber ich habe - mal wieder - jegliches Gefühl für gesunde Mengen verloren. Also wird alles brav in die Suchmaschine eingetippt, und ich stelle fest, dass mein Brötchen und das Glas Saft zum Frühstück schon etwa 13% meines Tagesbedarfs an Kalorien decken.
Missmutig und mit Kopfschmerzen wandere ich ins Wohnzimmer. Das Wetter hatte heute auch keine Lust, es ist grautrüb, einzig den Vögeln hat noch niemand gesagt, dass grade nicht Gute Laune ist.
Ich krame wieder mal meine Trainingspläne aus. Ein modifizierter Einsteigerplan von Matthias Marquardt wird es werden. 5km unter 30:00 min, das sollte im Bereich des Möglichen sein, in 12 Wochen. Ich stöbere im Netz nach einem Möglichen Event, das auf das Ende des Plans fällt.
Am 11.9. ist der "Lauf für mehr Zeit" der AIDS Hilfe Frankfurt. Klingt gut, und vielleicht kann ich ja sogar ein paar Arbeitskollegen motivieren, mitzulaufen, um so den Ansporn für mich zu erhöhen. Und 10€ Startgeld sind bei einem guten Zweck auch OK.
Termin also in den Kalender eingetragen. Dann kanns ja losgehen mit dem Training.
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