Wahnsinn, dass es schon wieder 7 Wochen her ist, seit ich wieder mit dem Training begonnen habe.
Eigentlich finde ich das Wetter im Moment grade super. 20-25 Grad, sonning, ein wenig Wind, mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen. Also ich zumindest nicht. Und im Regen laufe ich auch gerne.
Diese Woche ist viel passiert. Zu viel, als dass ich Zeit gehabt hätte lange darüber zu schreiben. Ich war aber auch dieses Mal dreimal laufen - davon leider nur zwei Mal dokumentiert, weil meine Garmin Uhr mal wieder herumgesponnen hat. Ich hoffe, dass nach dem Firmware Update jetzt wieder alles funktioniert.
Der erste Lauf war relativ hart und langweilig, aber Nummer Zwei war der Erste seit langem, bei dem ich locker einen Schnitt mit 7 vorne geschafft habe. 7:48 im Schnitt, falls ihr es genau wissen möchtet, bei ca 70% von HRmax. Genauso gut wie es sich anhört hat es sich auch angefühlt - endlich mal wieder "Laufen" ohne ständig das Gefühl zu haben zu sterben und gleichzeitig auch noch vom Fleck zu kommen. Wahnsinn. Natürlich ist es immer noch "a long long way to go" aber ich freue mich, dass es zumindest deutlich wahrnehmbare Fortschritte gibt.
Heute hatte ich den ersten halbwegs "langen" Lauf nach Plan. 50 Minuten am Stück, ja das ist tatsächlich wieder "lang" für mich. Abwechselnd 4min Laufen, 1min Gehen war es aber mehr als ertragbar, am Ende kamen 6,6km mit einem Schnitt von 8:31 heraus - wobei hier die Gehpausen mit eingerechnet sind. Ein neuer Streckenrekord seit Beginn des Trainings also ;) Dabei habe ich dann auch gleich noch ein neues Stück vom Wald kennengelernt. Schon faszinierend, dass so ein "Wald" dann doch überall anders aussehen kann.
Ich habe mich mittlerweile entschlossen einem "10km Ankommen" Trainingsplan zu folgen, dann im Winter etwas mehr Geschwindigkeit aufzubauen und - wenn es klappt - evtl ab dem Dezember auf den Lufthansa Halbmarathon im März hinzuarbeiten. Aber mal sehen, erstmal die 10 wieder schaffen und dann sehen wir weiter.
Nebenbei war ich auch brav und habe zumindest zweimal diese Woche meine Arme und den Rumpf traininert, hier sind auch geringfügige Fortschritte zu sehen (6 Liegestütze am Stück! Yay! ...not)
Mit dem Essen tut sich nicht viel. Hier war ich wieder ein wenig nachlässig und dementsprechend stecke ich immer noch bei 65,5 plus minus ein bisschen. Aber ich kann beobachten wie mein Hintern und meine Beine wieder an Form gewinnen. Ein bisschen mehr Disziplin beim Essen und... naja wir werden sehen.
Danke an alle, die mich auch auf Twitter zurück begrüßt haben. Kommentare helfen immer, durchzuhalten und neue Motiavation zu finden!
Für die nächste Woche stehen wieder drei Läufe an, dazu 3 Mal Stabi und ich würde gerne wenigstens einmal Schwimmen oder Radeln gehen. Mal sehen, was der Zeitplan hergibt.
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Sonntag, 7. August 2011
Dienstag, 2. August 2011
Wieder Aufwärts: Fazit Woche 6
Auch diese Woche wieder etwas verspätet aber immerhin - mein Fazit für die letzte Woche.
Eigentlich wollte ich ja noch mehr Artikel schreiben, aber irgendwie hat die Zeit dafür gefehlt. Seis drum, nevtl. Folgen noch weitere. Es lief eigentlich erstaunlich gut. Ich war tatsächlich dreimal laufen und habe sogar zweimal brav Rumpfstabi gemacht. Sogar angefangen meine Mahlzeiten zu notieren habe ich wieder - und es hat sich direkt in ein paar Gramm Abnahme ausgewirkt. Es geht also, wenn ich nur will.
Für diese Woche? 3x laufen, 3x Stabi, alles brav aufschreiben - und vielleich sogar noch ne kleine Tour mit dem Rennrad - der Sommer ist ja wieder da.
Eigentlich wollte ich ja noch mehr Artikel schreiben, aber irgendwie hat die Zeit dafür gefehlt. Seis drum, nevtl. Folgen noch weitere. Es lief eigentlich erstaunlich gut. Ich war tatsächlich dreimal laufen und habe sogar zweimal brav Rumpfstabi gemacht. Sogar angefangen meine Mahlzeiten zu notieren habe ich wieder - und es hat sich direkt in ein paar Gramm Abnahme ausgewirkt. Es geht also, wenn ich nur will.
Für diese Woche? 3x laufen, 3x Stabi, alles brav aufschreiben - und vielleich sogar noch ne kleine Tour mit dem Rennrad - der Sommer ist ja wieder da.
Dienstag, 26. Juli 2011
Desaströs: Fazit Woche 4 & 5
Ihr könnt euch sicher schon denken, dass so lange nichts von mir zu hören nichts Gutes verheissen kann. Tut es in der Tat auch nicht. Während Woche 4 noch ganz gut lief, kam dann das Wochenende mit Festival, viel schlechtem Essen und quasi keiner Bewegung.
Wegen des großartigen Novemberwetters hatte ich schon in der Woche zuvor viel zu wenig gemacht (also: nichts) und daher auch am Wochenende ein entsprechend schlechtes Gewissen.
Nachdem ich Montags wieder zuhause war, sollte alles anders werden. Erstmal Wäsche waschen, putzen, die Reise nachbereiten. Dann Dienstag wieder arbeiten - und direkt die Nachricht: am nächsten Tag kurzfristig eine Nachtschicht. Passte mir Trainingsmäßig natürlich ausserordentlich gut ins Konzept. Also am Mittwoch die Nachtschicht, irgendwann gegen 10 Uhr Morgens am Donnerstag ins Bett um dann nach dem aufwachen gegen 17 Uhr einen Anruf aus dem Geschäft zu bekommen, dass ich doch bitte am Freitag um 7 Uhr anfangen soll. Morgens versteht sich.
Ihr könnt euch evtl. vorstellen wie platt ich dann also in der Woche war. Vielleicht hätte Sport sogar geholfen, das ganze auszubügeln. Mein angekratztes Gewissen hat es aber dennoch nicht fertig gebracht, den Schweinehund zu besiegen. Schade. Insofern also ein ziemlicher Rückschritt mit zwei Wochen ohne Sport und mit den üblichen bescheidenen Ernährungsgewohnheiten.
Jetzt heißt es zusammennehmen und hoffentlich nochmal die Kurve kriegen.
Wegen des großartigen Novemberwetters hatte ich schon in der Woche zuvor viel zu wenig gemacht (also: nichts) und daher auch am Wochenende ein entsprechend schlechtes Gewissen.
Nachdem ich Montags wieder zuhause war, sollte alles anders werden. Erstmal Wäsche waschen, putzen, die Reise nachbereiten. Dann Dienstag wieder arbeiten - und direkt die Nachricht: am nächsten Tag kurzfristig eine Nachtschicht. Passte mir Trainingsmäßig natürlich ausserordentlich gut ins Konzept. Also am Mittwoch die Nachtschicht, irgendwann gegen 10 Uhr Morgens am Donnerstag ins Bett um dann nach dem aufwachen gegen 17 Uhr einen Anruf aus dem Geschäft zu bekommen, dass ich doch bitte am Freitag um 7 Uhr anfangen soll. Morgens versteht sich.
Ihr könnt euch evtl. vorstellen wie platt ich dann also in der Woche war. Vielleicht hätte Sport sogar geholfen, das ganze auszubügeln. Mein angekratztes Gewissen hat es aber dennoch nicht fertig gebracht, den Schweinehund zu besiegen. Schade. Insofern also ein ziemlicher Rückschritt mit zwei Wochen ohne Sport und mit den üblichen bescheidenen Ernährungsgewohnheiten.
Jetzt heißt es zusammennehmen und hoffentlich nochmal die Kurve kriegen.
Dienstag, 12. Juli 2011
Schneckentempo: Woche 3
Der Rückblick kommt etwas spät, was unter anderem der Menge an Arbeit, die zur Zeit zu tun ist geschuldet ist. Um euch trotzdem auf dem Laufenden zu halten:
Von meinen Zielen letzte Woche habe ich zumindest den Großteil erreicht. Ich war tatsächlich nicht bei McDoof (was mich nicht davon abgehalten hat, mich anderweitig schlecht zu ernähren), immerhin zweimal Laufen (am Samstag bzw Sonntag ist es wiedermal gescheitert) und Schwimmen war ich auch. Konsequent ignoriert habe ich die Stabi. Hier muss ich mir irgendwas einfallen lassen, vielleicht direkt morgens oder kurz vor dem Schlafengehen um eine Regelmäßigkeit zu haben.
Gewichtstechnisch hat sich noch immer nichts geändert, was mich auch nicht wundert. Von dummen Gewohnheiten komme ich schon immer schlecht weg. Aber kleine Schritte scheinen ganz gut zu funktionieren, also taste ich mich eben einfach langsam ran.
Übers Wochenende bin ich weg, deshalb wird es das nächste Update erst am Montag geben.
Für diese Woche gibt es dann also folgende Vorgaben:
Ich habe festgestellt, dass ich vor allem in der letzten Zeit wieder angefangen habe über alle Maße viele Softdrinks zu mir zu nehmen. Erstens ist das teuer und zweitens ungesund und bei der Hitze schmeckt es oft noch nicht mal. Hier muss also wieder mehr Wasser, Tee oder Saftschorle her. Unnötige Kalorien die ich mir auf jeden Fall sparen kann. Die McDoof Sache war übrigens schon ziemlich hart. Aber es wird besser. Das Problem ist, dass ich den Scheiß dort wirklich gern esse. Auf Burger King zu verzichten finde ich z.B. überhaupt nicht schwer...
Also dann, auf zu neuen Taten!
Von meinen Zielen letzte Woche habe ich zumindest den Großteil erreicht. Ich war tatsächlich nicht bei McDoof (was mich nicht davon abgehalten hat, mich anderweitig schlecht zu ernähren), immerhin zweimal Laufen (am Samstag bzw Sonntag ist es wiedermal gescheitert) und Schwimmen war ich auch. Konsequent ignoriert habe ich die Stabi. Hier muss ich mir irgendwas einfallen lassen, vielleicht direkt morgens oder kurz vor dem Schlafengehen um eine Regelmäßigkeit zu haben.
Gewichtstechnisch hat sich noch immer nichts geändert, was mich auch nicht wundert. Von dummen Gewohnheiten komme ich schon immer schlecht weg. Aber kleine Schritte scheinen ganz gut zu funktionieren, also taste ich mich eben einfach langsam ran.
Übers Wochenende bin ich weg, deshalb wird es das nächste Update erst am Montag geben.
Für diese Woche gibt es dann also folgende Vorgaben:
- 3x Laufen (Mi, Fr, Mo)
- 1x Schwimmen (Do)
- weiterhin kein McDoof
- kein Zuckerzeug zu trinken mehr
- Stabi (immer noch nach App)
Also dann, auf zu neuen Taten!
Freitag, 1. Juli 2011
Ächtz
Das Wetter macht mir in letzter Zeit wirklich zu schaffen. Und damit meine ich nicht nur die unsägliche Hitze, sondern vor allem die ständigen Umschwünge.
Jedes mal, wenn eine Wolke am Horizont auftaucht, fahre ich zwei Tage lang Schiff: mein Kreislauf meldet sich wehement. Einer der Gründe, warum die letzte Woche so bescheiden lief.
Eigentlich wollte ich Montag Abend schon laufen gehen, aber da die Hitze auch um halb 10 noch immer unaushaltbar war habe ich es auf heute früh verschoben. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte.
Kurz nach Acht mit Kopfschmerzen aus dem Bett gequält und schlaftrunken nach meinen Laufschuhen gesucht. Immer noch im Halbschlaf nach draussen und entzückt den erfrischenden Wind bemerkt. Zwei Minuten später, aus allen Löchern schwitzend und triefend festgestellt, dass der Wind Einbildung gewesen sein muss.
Die Lauffreie Woche hat sich deutlich bemerkbar gemacht. Zwar liegen die Zeiten noch immer im Bereich der letzten, aber Gefühlt war es dann doch heftig anstrengender. Auf Grund der Hitze habe ich dann auch beschlossen, nicht meine übliche Runde zu laufen, sondern den schattigeren Hinweg wieder zurück. Schon beim Hinweg war mir eine Frau aufgefallen, die mit Kletterausrüstung unter einem Baum stand und Seile spannte. Angesichts der Menge Verrückte die ich so kenne, dachte ich mir nichts weiter dabei. Als ich zurückkam hingen die Seile immer noch, die Frau war weg. Ein Kunstprojekt?
Die Frage sollte sich hinter der nächsten Biegung klären: dort waren ebenfalls Seile über das Bächlein gespannt. Direkt hinter dem Sportplatz. Auf dem eine Horde Kinder von ein paar Erwachsenen zu bändigen versucht wurde. Abenteuerferien gabs zu meiner Zeit auch schon.
Das Laufen hat mir gestern dann doch stark zugesetzt. Zu Hause hätte ich mich gerne nochmal schlafen gelegt, musste aber direkt weiter zur Arbeit. Dort dann den ganzen Tag furchtbar schlaff. Irgendwie nicht ganz das Wahre.
Ausserdem habe ich gestern zwei neue Apps auf meinem iPhone installiert. Der ein oder andere kennt vielleicht die Webseiten 100 Liegestütze bzw 200 Situps. Die tollen Pläne von dort gibt es auch als App, was das Ganze menier Meinung nach deutlich leichter und praktischer macht.
Jedes mal, wenn eine Wolke am Horizont auftaucht, fahre ich zwei Tage lang Schiff: mein Kreislauf meldet sich wehement. Einer der Gründe, warum die letzte Woche so bescheiden lief.
Eigentlich wollte ich Montag Abend schon laufen gehen, aber da die Hitze auch um halb 10 noch immer unaushaltbar war habe ich es auf heute früh verschoben. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte.
Kurz nach Acht mit Kopfschmerzen aus dem Bett gequält und schlaftrunken nach meinen Laufschuhen gesucht. Immer noch im Halbschlaf nach draussen und entzückt den erfrischenden Wind bemerkt. Zwei Minuten später, aus allen Löchern schwitzend und triefend festgestellt, dass der Wind Einbildung gewesen sein muss.
Die Lauffreie Woche hat sich deutlich bemerkbar gemacht. Zwar liegen die Zeiten noch immer im Bereich der letzten, aber Gefühlt war es dann doch heftig anstrengender. Auf Grund der Hitze habe ich dann auch beschlossen, nicht meine übliche Runde zu laufen, sondern den schattigeren Hinweg wieder zurück. Schon beim Hinweg war mir eine Frau aufgefallen, die mit Kletterausrüstung unter einem Baum stand und Seile spannte. Angesichts der Menge Verrückte die ich so kenne, dachte ich mir nichts weiter dabei. Als ich zurückkam hingen die Seile immer noch, die Frau war weg. Ein Kunstprojekt?
Die Frage sollte sich hinter der nächsten Biegung klären: dort waren ebenfalls Seile über das Bächlein gespannt. Direkt hinter dem Sportplatz. Auf dem eine Horde Kinder von ein paar Erwachsenen zu bändigen versucht wurde. Abenteuerferien gabs zu meiner Zeit auch schon.
Das Laufen hat mir gestern dann doch stark zugesetzt. Zu Hause hätte ich mich gerne nochmal schlafen gelegt, musste aber direkt weiter zur Arbeit. Dort dann den ganzen Tag furchtbar schlaff. Irgendwie nicht ganz das Wahre.
Ausserdem habe ich gestern zwei neue Apps auf meinem iPhone installiert. Der ein oder andere kennt vielleicht die Webseiten 100 Liegestütze bzw 200 Situps. Die tollen Pläne von dort gibt es auch als App, was das Ganze menier Meinung nach deutlich leichter und praktischer macht.
Samstag, 25. Juni 2011
Mehr schlecht als recht: Fazit Woche 1
Eigentlich hätte es diese Woche ganz rund laufen sollen. Zwei Tage arbeiten, zwei Tage frei, zwei Tage arbeiten, einen Tag frei. Klingt ganz locker. Aber irgendwie hat es dann doch nicht so hingehauen. Unerwartet mehr Arbeit am Dienstag, und Schwiegers, die am Freien Tag zu IKEA wollten. Alles ganz nett, nur hat meine Planung natürlich mal wieder darunter gelitten. Die Waage zeigt keine Veränderung und ich fühle mich schlecht, weil ich ausser einem Umzug am Donnerstag (nicht ich, sondern ein Kollege) keinen Sport diese Woche gemacht habe. Nicht gut, muss sich ändern.
Mit dem Essen bin ich mehr als lasch. Immerhin schaffe ich es mittlerweile mir nicht mehr täglich auf der Arbeit Süßkram aus dem Automaten zu ziehen, und beim Bäcker wähle ich wieder Brezel statt Croissant. Aber insgesamt ist es doch immer noch ein recht schwaches Bild, das ich abliefere. Entsprechend ist auch Energie und Laune. Das trübe Wetter macht am Ende alles nur noch schlimmer. Irgendwie bin ich schon wieder Urlaubsreif.
Mit dem Essen bin ich mehr als lasch. Immerhin schaffe ich es mittlerweile mir nicht mehr täglich auf der Arbeit Süßkram aus dem Automaten zu ziehen, und beim Bäcker wähle ich wieder Brezel statt Croissant. Aber insgesamt ist es doch immer noch ein recht schwaches Bild, das ich abliefere. Entsprechend ist auch Energie und Laune. Das trübe Wetter macht am Ende alles nur noch schlimmer. Irgendwie bin ich schon wieder Urlaubsreif.
Sonntag, 19. Juni 2011
Da kommt Wasser vom Himmel
Wenn das Wochenende immer nur aus dem Sonntag besteht ist für Erholung irgendwie nicht wirklich Zeit. Zumindest nicht, wenn man noch irgendwas anderes erledigen möchte.
Da der zweite Lauf diese Woche schon nicht geklappt hat, stand ich deshalb heute ja unter Druck, wenigstens Nummer Drei hinzubekommen, um micht nicht völligst zu blamieren. Trotzdem war es verdammt hart.
Nach dem obligatorischen Ausschlafen hatten wir mangels Frühstücksbestückung beschlossen, das Frühstück ausfallen zu lassen, und sind statt dessen für Abendessen und Kaffee einkaufen gefahren. Da sich Besuch angekündigt hat, habe ich beschlossen Erdbeerkuchen zu machen, und irgendwie hatten genug Andere dieselbe Idee. Jedenfalls war der Rewe am Darmstädter Hauptbahnhof (Ja, der hat Sonntags geöffnet) bis zum bersten voll.
Zu Hause habe ich dann grade noch rechtzeitig Erdbeerkuchen gebastelt und der (auch triathloninfizierte) Besuch hat sich zumindest darüber gefreut, auch wenn meine Beurteilung des Gebäcks eher mittelmäßig ausgefallen ist.
Der Rest des Nachmittags bestand aus Sofagegammel und immer wieder besorgten Blicken nach draussen, wo langsam aber sicher immer mehr Wolken aufzogen, und der Wind war auch schon den ganzen Tag gut dabei.
Irgendwann gegen 6 konnte ich das Laufen dann doch nicht mehr aufschieben und habe mir kurzerhand Laufschuhe und -klamotten geschnappt und in weiser Vorraussicht auch gleich eine wasserdichte Weste angezogen.
Erstaunlicherweise lief es sich ganz gut. Vielleicht lag es an der heute nicht vorhandenen Hitze, vielleicht kann man es auch endlich auf den einsetzenden Trainingseffekt schieben, jedenfalls schoss mein Puls heute nicht direkt irre in die Höhe und ich hatte auch nicht instant das Gefühl ins Koma zu fallen.
Gelaufen bin ich die gleiche Strecke wie am Mittwoch, insofern lassen sich beide Werte gut vergleichen. Zwar war ich heute unsignifikant langsamer, dafür blieb der Puls zumindest halbwegs in einem Bereich der sich als „GA1“ beschreiben lässt. Wenn man ein Auge zudrückt. Der Zeitpunkt an dem ich merke dass mein Puls ansteigt hat sich mittlerweile auch von KM 2 auf 3 verlagert.
Immerhin hat es heute endlich mal wieder sowas wie Spaß gemacht, und da ich nicht die ganze Zeit mit sterben beschäftigt war, konnte ich sogar wieder etwas nachdenken, bzw meine Umgebung bewundern. Zum Beispiel diese Diestel, auf der sich ein halber Staat Marienkäfer angesammelt hatte. (Ich frage mich allerdings ob die den Sturm überlebt haben).
Der auf den letzten Metern einsetzende Regen hat mich eigentlich nicht wirklich gestört. Ich laufe gern bei Regen. Solange es nicht kalt ist, versteht sich.
Für die Statistik:
Sonst gibt es zu diesem Tag nicht viel zu sagen. Ich habe heute wieder mal brav protokolliert was ich so zu mir genommen habe und bin dabei tatsächlich auch mal wieder unter meinem Kalorienlimit geblieben. Eventuell nehme ich ja doch irgendwann ab...
Da der zweite Lauf diese Woche schon nicht geklappt hat, stand ich deshalb heute ja unter Druck, wenigstens Nummer Drei hinzubekommen, um micht nicht völligst zu blamieren. Trotzdem war es verdammt hart.
Nach dem obligatorischen Ausschlafen hatten wir mangels Frühstücksbestückung beschlossen, das Frühstück ausfallen zu lassen, und sind statt dessen für Abendessen und Kaffee einkaufen gefahren. Da sich Besuch angekündigt hat, habe ich beschlossen Erdbeerkuchen zu machen, und irgendwie hatten genug Andere dieselbe Idee. Jedenfalls war der Rewe am Darmstädter Hauptbahnhof (Ja, der hat Sonntags geöffnet) bis zum bersten voll.
Zu Hause habe ich dann grade noch rechtzeitig Erdbeerkuchen gebastelt und der (auch triathloninfizierte) Besuch hat sich zumindest darüber gefreut, auch wenn meine Beurteilung des Gebäcks eher mittelmäßig ausgefallen ist.
Der Rest des Nachmittags bestand aus Sofagegammel und immer wieder besorgten Blicken nach draussen, wo langsam aber sicher immer mehr Wolken aufzogen, und der Wind war auch schon den ganzen Tag gut dabei.
Irgendwann gegen 6 konnte ich das Laufen dann doch nicht mehr aufschieben und habe mir kurzerhand Laufschuhe und -klamotten geschnappt und in weiser Vorraussicht auch gleich eine wasserdichte Weste angezogen.
Erstaunlicherweise lief es sich ganz gut. Vielleicht lag es an der heute nicht vorhandenen Hitze, vielleicht kann man es auch endlich auf den einsetzenden Trainingseffekt schieben, jedenfalls schoss mein Puls heute nicht direkt irre in die Höhe und ich hatte auch nicht instant das Gefühl ins Koma zu fallen.
Gelaufen bin ich die gleiche Strecke wie am Mittwoch, insofern lassen sich beide Werte gut vergleichen. Zwar war ich heute unsignifikant langsamer, dafür blieb der Puls zumindest halbwegs in einem Bereich der sich als „GA1“ beschreiben lässt. Wenn man ein Auge zudrückt. Der Zeitpunkt an dem ich merke dass mein Puls ansteigt hat sich mittlerweile auch von KM 2 auf 3 verlagert.
Immerhin hat es heute endlich mal wieder sowas wie Spaß gemacht, und da ich nicht die ganze Zeit mit sterben beschäftigt war, konnte ich sogar wieder etwas nachdenken, bzw meine Umgebung bewundern. Zum Beispiel diese Diestel, auf der sich ein halber Staat Marienkäfer angesammelt hatte. (Ich frage mich allerdings ob die den Sturm überlebt haben).
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| Foto von sesen.net |
Der auf den letzten Metern einsetzende Regen hat mich eigentlich nicht wirklich gestört. Ich laufe gern bei Regen. Solange es nicht kalt ist, versteht sich.
Für die Statistik:
- Time: 00:32:59
- Distance: 3.98 km
- Elevation Gain: 13 m
- Calories: 355 C
- Avg Pace: 08:17 min/km
- Avg HR: 153 bpm
Sonst gibt es zu diesem Tag nicht viel zu sagen. Ich habe heute wieder mal brav protokolliert was ich so zu mir genommen habe und bin dabei tatsächlich auch mal wieder unter meinem Kalorienlimit geblieben. Eventuell nehme ich ja doch irgendwann ab...
Wochenend und Sonnenschein
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| Foto von @Der_Rico auf Flickr |
Abends dann totmüde aufs Sofa gefallen und die Pläne für Disco, Tanzen und Trinken erstmal beiseite geräumt, statt dessen mit dem Hasen zum Italiener um eine unvernünftig große Portion Nudeln zu verdrücken.
Nein, das war nicht mein Tag. Auf solche Wochenenden kann ich gut und gerne verzichten.
Und die Sonne hat auch nicht gescheint.
Samstag, 18. Juni 2011
Die magische Grenze
Mein Tag gestern bestand zum wesentlichen aus Arbeit und Schlaf.
Wenn man es genau nimmt, bestand er eigentlich nur daraus.
Kurz nach sechs aus dem Bett gequält und ab nach Frankfurt. Auf der Fressgass habe ich eine Käsebrezel zum Frühstück gekauft und wurde von dem netten Verkäufer aufgeklärt, wo die magische Grenze verlaufe, die auf der Fressgass alles doppelt so teuer mache wie 50m weiter an der Hauptwache. Ein Chai Latte rundete das Frühstück ab.
Es folgt ein langer Block Arbeit. In der Mittagspause hab ich es tatsächlich mal geschafft Salat zu kaufen (und zu essen). Der Süßigkeitenautomat blieb auch unberührt. Hach ich bin ja so stolz.
Nach ca 2 Überstunden und noch einer Erledigung die ich machen musste, wurde aus dem geplanten 6 Uhr Feierabend ein 8 Uhr Zug. Zu Hause habe ich dann meine Mutti mit einem Anruf beglückt, während ich das Abendessen zubereitete. Der Hase hatte sich Pfannkuchen gewünscht. Nicht allzu Diättauglich, aber von meiner abendlichen Diskussionsbereitschaft hatten wir ja bereits gestern gesprochen.
Nach dem Essen Zähneputzen und ab ins Bett, und dann frustriert bemerken, dass irgendwo in diesen Tag noch einmal Laufen hätte passen sollen.
Wenn man es genau nimmt, bestand er eigentlich nur daraus.
Kurz nach sechs aus dem Bett gequält und ab nach Frankfurt. Auf der Fressgass habe ich eine Käsebrezel zum Frühstück gekauft und wurde von dem netten Verkäufer aufgeklärt, wo die magische Grenze verlaufe, die auf der Fressgass alles doppelt so teuer mache wie 50m weiter an der Hauptwache. Ein Chai Latte rundete das Frühstück ab.
Es folgt ein langer Block Arbeit. In der Mittagspause hab ich es tatsächlich mal geschafft Salat zu kaufen (und zu essen). Der Süßigkeitenautomat blieb auch unberührt. Hach ich bin ja so stolz.
Nach ca 2 Überstunden und noch einer Erledigung die ich machen musste, wurde aus dem geplanten 6 Uhr Feierabend ein 8 Uhr Zug. Zu Hause habe ich dann meine Mutti mit einem Anruf beglückt, während ich das Abendessen zubereitete. Der Hase hatte sich Pfannkuchen gewünscht. Nicht allzu Diättauglich, aber von meiner abendlichen Diskussionsbereitschaft hatten wir ja bereits gestern gesprochen.
Nach dem Essen Zähneputzen und ab ins Bett, und dann frustriert bemerken, dass irgendwo in diesen Tag noch einmal Laufen hätte passen sollen.
Freitag, 17. Juni 2011
Gestern hat es geregnet
Eigentlich ist das gar nicht so wichtig. Aber es sorgt dafür, dass alles feucht in der Morgensonne blitzt und blinkt, während ich totmüde zum Bahnhof radle.
Aber der Reihe nach.
Zu sagen, ich hatte einen etwas holprigen Start wäre untertrieben. Nachdem ich zwar gestern brav alles aufgeschrieben habe, was ich so zu mir nahm und auch essen für die Arbeit vorbereitet hatte, aber am Ende hat der Todfeind Süßigkeitenautomat-im-Pausenraum doch gewonnen, und noch schlimmer, als der Hase auf dem Heimweg noch schnell einen Burger beim König holen wollte, konnte ich mal wieder nicht nein sagen und habe ein nach Pappe schmeckendes Brötchen und Pommes, die so fettig waren dass man sie auspressen konnte runtergewürgt. Am Ende natürlich furchtbar schlecht gefühlt - zurecht.
Naja es lehrt mich, was ich ohnehin wusste: Abends, müde und willensschwach (ich mag dieses Wort) ist es dann gleich trölfzigfach so schwer, der Versuchung zu widerstehen.
Ich nehme es als Learning mit und gelobe Besserung.
Aber der Reihe nach.
Zu sagen, ich hatte einen etwas holprigen Start wäre untertrieben. Nachdem ich zwar gestern brav alles aufgeschrieben habe, was ich so zu mir nahm und auch essen für die Arbeit vorbereitet hatte, aber am Ende hat der Todfeind Süßigkeitenautomat-im-Pausenraum doch gewonnen, und noch schlimmer, als der Hase auf dem Heimweg noch schnell einen Burger beim König holen wollte, konnte ich mal wieder nicht nein sagen und habe ein nach Pappe schmeckendes Brötchen und Pommes, die so fettig waren dass man sie auspressen konnte runtergewürgt. Am Ende natürlich furchtbar schlecht gefühlt - zurecht.
Naja es lehrt mich, was ich ohnehin wusste: Abends, müde und willensschwach (ich mag dieses Wort) ist es dann gleich trölfzigfach so schwer, der Versuchung zu widerstehen.
Ich nehme es als Learning mit und gelobe Besserung.
Sonntag, 20. Juni 2010
Das liebe Essen
Die Motivation mit dem Sport (wieder) anzufangen war für mich ja u.A. auch mal wieder etwas abzunehmen, bzw. endlich einmal wirklich mein Wunschgewicht zu erreichen. Nunja, gebracht hat es sage und schreibe gar nichts, und seit meinem USA-Urlaub Anfang des Monats bin ich Gewichtstechnisch auf einem neuen Höchststand und es geht mir so richtig bescheiden.
Schlechte Ernährung wirkt sich bei mir nicht nur unmittelbar auf die Waage, sondern auch auf meine Haut und meine Verdauung aus, aber das Sahneschnitzel schmeckt eben auch mit Magenkrämpfen noch gut.
Kurzum: Es musste was Neues her. Ein neuer Ansatz lief mir bei TED über den Weg. Graham Hill stellt in diesem Video das Konzept des "Weekday-Vegetarian" vor, was sich wohl grob mit "Werktagsvegetarier" übersetzen lässt. Das Konzept ist blitzschnell erklärt: 5 Tage die Woche vegetarisch essen, 2 Tage gesunde Ernährung mit Fleisch.
Warum? Nunja, zum einen essen wir viel zu viel Fleisch. Seit 1961 hat sich der Konsum von rotem Fleisch vervierfacht, der ven Geflügelfleisch ist sogar um das 10fache gestiegen. Die Weltbevölkerung hat sich in diesem Zeitraum aber grade mal Verdoppelt. Folglich essen wir mindestens doppelt so viel Fleisch wie noch vor 50 Jahren. Dazu kommt, dass Europäer im Schnitt zwanzigmal so viel Fleisch verzehrt wie etwa ein Inder. Diese gewaltigen Mengen wirken sich natürlich auch negativ auf die Umwelt aus. Lebensmittel sind in den letzten 50 Jahren im Verhältnis wesentlich günstiger geworden, dennoch geben wir immer weniger für Nahrungsmittel aus. Essen muss billig sein, die Folge ist, dass statt hochwertigem Fleisch das Billigprodukt aus Massentierhaltung, das vielleicht sogar Reste von fragwürdiger Fütterung und Medikation enthält, ganz zu schweigen von den ethischen Aspekten dieser "Industrieform", auf den Tisch kommt.
All diese Gründe dürften den meisten unter euch ohnehin bekannt sein. Vegetarier und Veganer, Frutarier, Okto-Lakto-Schießmichtot und wie sie alle heißen beten sie seit Jahren runter wie andere ihr Vater Unser. Natürlich gibt es auch Handfeste Gründe für Fleisch.
Der Grund der mir am wichtigsten ist: Es schmeckt lecker. Ich mag Fleisch! Ich liebe einen leckeren Schinken auf meinem Frühstücksbrötchen, ich könnte sterben für das Lammkotlett bei meinem Lieblingsgriechen und beim Sonntäglichen grillen im Park würde mir ohne die Bratwurst einfach etwas fehlen. Man mag mir jetzt Egoismus vorwerfen, aber das ist mir egal. Im nächsten Leben werde ich dann zur Strafe vielleicht ein Schwein und werde von jemand anderem gegrillt. Immerhin konnte ich ihm dann eine Freude machen. Es ist eben alles Karma.
Der Grund der gleich danach kommt: Wir sind Allesfresser. Wir brauchen Fleisch. Und da können sich die Veganer noch so sehr im Kreis drehen, es ist Fakt, dass ohne tierisches Eiweis (oder passende Nahrungsergänzungsmittel) über kurz oder lang im Körper sense ist. Das gilt vor allem für Sportler.
Wir lernen daraus: Fleisch ja, aber nicht zuviel, sondern nur wohldosiert. Ausserdem sollte es aus biologischer Erzeugung kommen, dann muss man sich wenigstens keine Sorgen um Antibiotika und ähnliches Zeug machen und besser schmecken tut es auch noch. Ausserdem war die Kuh dann glücklich bevor man sie kaltblütig ermordet hat... aber ich schweife ab.
Nebenbei hat das ganze für mich noch einen weiteren, positiven Effekt: Wenn ich weniger Fleisch esse, esse ich automatisch mehr Gemüse, welches weniger Kalorien hat und folglich auch einen entsprechenden Gewichtsverlust mit sich bringen sollte. Dazu meide ich FastFood, denn für einen Vegie-Burger möchte ich nun wirklich kein Geld ausgeben. Dann lieber den Gartensalat. Bei anderen bewirkt es vielleicht ausserdem noch, dass sie mehr Fisch und Mehresfrüchte zu sich nehmen (wenn ich noch mehr davon esse wachsen mir bestimmt Schwimmhäute, Mangel habe ich hier also ganz sicher nicht), was ebenfalls für eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig ist.
Am Montag startet meine dritte Woche nach dem neuen Konzept und bisher fühle ich mich großartig. Am Wochenende fällt es mir zunehmend schwer überhaupt ein Fleischgericht zu finden auf das ich Lust habe. Während der Woche macht sich das fehlende Fleisch allenfalls mal auf dem Frühstücksbrötchen bemerkbar.
Dazu habe ich angefangen wieder Buch darüber zu führen was ich zu mir nehme, und versuche, eine gewisse Anzahl an Kalorien nicht zu überschreiten, dabei natürlich aber weiterhin ausgewogen zu essen.
Zusammen mit dem wieder regelmäßigeren Training hoffe ich, bis zum Ende des Jahres mich meinem Wunschgewicht zumindest angenähert zu haben.
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